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Energie Sparen=Geld sparen

Tipps und Tricks vom Fachmann Energieberater HWK
Landfrauen und Landvolk organisieren Vortrag zu brandaktuellem Thema


Was kostet ein Kilowatt Strom? Wie hoch ist Ihr Stromverbrauch? Diese Fragen stellte der Elektromeister und Energieberater HWK Joachim Eilts den Mitgliedern der Norder Vereine der Landfrauen und des Landvolks. Hätten Sie es gewusst?
Gleich zu Beginn seiner Ausführungen wies Herr Eilts darauf hin, dass der Begriff „Energieberater“ kein geschützter Begriff ist. Es kann sich also jeder so nennen, was nichts über die Qualifikation aussagt. Daher haben sich die in der Handwerkskammer organisierten Fachleute einem Qualitätsstandart verpflichtet, der Inhalte definiert und eine Prüfung vorschreibt. Diese Fachleute dürfen sich „Energieberater HWK“ nennen.
Immer, wenn man sich nicht sicher ist, ob die Energieverbräuche in Haushalt oder Betrieb stimmen, sollte man einen Energieberater HWK hinzuziehen.
Dieser kann zum Beispiel hohe Stromverbräuche analysieren und dem Kunden praktische Anweisungen geben, wo Einsparpotenzial vorhanden ist. Hier gab Herr Eilts Tipps, wie z.B. abschaltbare Steckdosenleisten zu verwenden um Stand-by-Betrieb zu vermeiden, alte Glühlampen durch Energiesparlampen zu ersetzen, Bewegungsmelder ins Beleuchtungssystem zu integrieren, bei Neuanschaffung von Großelektrogeräten auf die Energieeffizienzklasse zu achten, Elektrogeräte der Haushalts- oder Betriebsgröße anzupassen, die Umwälzpumpe der Heizanlage zu kontrollieren, gegebenenfalls durch eine bedarfsorientierte Pumpe zu ersetzen und weitere.
Zum anderen muss der Kunde auch Bereitschaft zeigen, sein Verhalten zu ändern. Es ist notwendig, sich mit den Energiepreisen und -tarifen zu beschäftigen um nicht zu viel zu bezahlen, so manches Mal kann sich ein Wechsel zu einem anderen Anbieter lohnen. Aber auch hier muss die billigste Lösung nicht die preiswerteste sein.
Herr Eilts hat in einer Beispielrechnung demonstriert, dass bei einer normalen Haushaltsgröße durch viele kleine Maßnahmen durchaus bis zu einem Drittel Elektroenergie eingespart werden kann.
Weitere Einsparmöglichkeiten von Energie sieht der Energieberater HWK im Bereich der Heizung. Hier gibt es zum Beispiel die Möglichkeit Brennwertkessel einzubauen.
Aber damit einhergehend muss auch immer die Gebäudedämmung betrachtet werden. Zusätzliche Hohlschicht- und Dachdämmung kann sehr effektiv sein. Aber auch hier ist die Verhaltensänderung des Kunden unumgänglich: durch die Abdichtung des Gebäudes muss das Lüftungsverhalten geändert werden, um Bauschäden wie Schimmelbildung vorzubeugen. Bei Neubauten empfiehlt sich daher sogar eine kontrollierte Wohnraumbelüftung mit Wärmetauscher.
Abschließend richtete Herr Eilts seinen Blick in die Zukunft: unser alter schwarzer Stromzähler wird in absehbarer Zeit durch einen neuen „intelligenten“ ersetzt werden. Elektronisch gesteuert kann dieser Zähler mit einer sogenannten smarbox vernetzt werden, um zum Beispiel die Waschmaschine oder Geschirrspülmaschine zu steuern, die dann in der verbrauchsarmen und gleichzeitig tarifgünstigen Zeit waschen. So kann die Energie, die wir heute haben und rechnerisch ausreichend ist, intelligent verteilt werden.
Eine smartbox ist ein elektronisches System, welches Energieverbräuche und -kosten sichtbar macht. Es ist mit ihrem Energieversorger übers Internet verbunden und ermöglicht dadurch günstige zeitvariable Tarife zu nutzen. Sie selbst sind in der Lage direkt ihre Stromverbraucher zu kontrollieren.
Zahlreiche interessierte Fragen aus dem Publikum ergänzten die umfassenden Ausführungen des Energieberaters HWK.


(Fotos zum Vergrößern bitte klicken)