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Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

über diese Thema referierte Frau Dr. Eva van Neer-Funke am Montag, den 13. 02. 2012

Unabhängig vom Alter können wir, durch Krankheit oder Unfall in eine Situation geraten, in dem andere für uns, unsere persönlichen Angelegenheiten entscheiden müssen.
Die Patientenverfügung entlastet die Angehörigen und den Arzt. Sie ist eine Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr erklären kann, z.B. durch Bewusstlosigkeit, Koma oder Demenz. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen.

Zur Patientenverfügung gehört eine Vorsorgevollmacht. Sie gilt nur für die Gesundheitsfürsorge. Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt man eine oder mehrere Personen des Vertrauens, die im Falle einer Notsituation bestimmte Aufgaben für einen erledigen.
Es gibt viele unterschiedliche Formulare für die schriftlich anzufertigende Patientenverfügung. Uns wurden Formulare aus der Vorsorgemappe der IGSL gezeigt.
( Dachverband der Hospizbewegung )

Die Patientenverfügung ist immer schriftlich anzufertigen. Ein Vorgespräch beim Hausarzt ist wegen der eigenen Wünsche und Ergänzungen wichtig. Frau Dr. van Neer- Funke empfiehlt nach wie vor die Unterschrift alle 2 Jahre zu erneuern, natürlich sind Änderungen jederzeit möglich. Eine Kopie sollte dem Arzt und den Angehörigen zukommen. Die Vorsorgevollmacht sollte sich in Kleinformat ( Scheckkartengröße ) in der Brieftasche befinden, das Original zu Hause, bei einer Krankenhausbehandlung sollte es mitgeführt werden.