• Küstenfrauen Norden

2026-06-30

Küstenfrauen erleben unvergessliche Tage beim LandFrauentag 2026 in Essen

Vier abwechslungsreiche Tage voller Begegnungen, interessanter Eindrücke und gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter den Küstenfrauen. Gemeinsam mit den LandFrauen aus der Krummhörn und aus Esens machten sie sich auf den Weg zum LandFrauentag 2026 nach Essen. Die Organisatorinnen hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und an alles gedacht.

Bereits auf der Hinfahrt sorgte ein gemeinsames Frühstück für einen gelungenen Start in die Reise. Nach der Ankunft stand eine Stadtführung durch Essen auf dem Programm, bei der die Teilnehmerinnen die Ruhrmetropole kennenlernen konnten. Den Abend ließen die Frauen bei einem Spaziergang durch die Innenstadt und einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Dabei trafen die Küstenfrauen auf die LandFrauen aus dem Heidekreis. In einem gemütlichen Restaurant am Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmal entwickelte sich schnell ein lebhafter Austausch über die Arbeit in den Ortsvereinen, gemeinsame Interessen und die vielen Aktivitäten der LandFrauen.

Höhepunkt der Reise war der LandFrauentag mit rund 5.000 Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland. Den offiziellen Auftakt gestaltete die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, Petra Bentkämper. Es folgten Grußworte von Ministerpräsident Hendrik Wüst, Bürgermeisterin Julia Jacob und der Parlamentarischen Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf. Als „Landfrau des Jahres 2026“ wurde Claudia Flemming ausgezeichnet.
Für besonderen Beifall sorgte die Ehrung von Ina Janhsen aus Esens. Die ehemalige Präsidentin des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Weser-Ems e. V. erhielt mit der Goldenen Biene eine der höchsten Auszeichnungen des Deutschen LandFrauenverbandes – ein Moment, auf den auch die ostfriesischen Teilnehmerinnen besonders stolz waren.

Etwas bedauerlich war, dass aufgrund der großen Besucherzahl nicht alle Frauen Gelegenheit hatten, die begleitende Ausstellung zu besuchen. Dennoch überwogen die vielen positiven Eindrücke des Tages.

Auch das Rahmenprogramm hatte viel zu bieten. Bei einer Stadtrundfahrt und einer Schiffsfahrt auf dem Baldeneysee lernten die Teilnehmerinnen Essen und seine Umgebung aus neuen Perspektiven kennen. Einige nutzten die Gelegenheit zu einem Besuch der Villa Hügel, dem ehemaligen Wohnsitz der Industriellenfamilie Krupp. Ein weiterer Höhepunkt war das UNESCO-Welterbe Zollverein, das eindrucksvoll die Geschichte des Ruhrgebiets und seinen Wandel von der Montanindustrie zu einer modernen Kulturregion widerspiegelt.

Auf der Rückreise legte die Gruppe noch einen Stopp in Oberhausen ein. Während einige Frauen das Westfield Centro zum Bummeln nutzten, besuchten andere die Ausstellung „Mythos Wald“ im Gasometer.

Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Kontakten und zahlreichen Gesprächen im Gepäck kehrten die Küstenfrauen nach Ostfriesland zurück. Einig waren sich alle Teilnehmerinnen: Solche Fahrten stärken nicht nur den Zusammenhalt, sondern zeigen immer wieder, wie wertvoll das Netzwerk der LandFrauen über die regionalen Grenzen hinaus ist.



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